Englandfahrt

Fahrt nach England (2014) – eine Tradition wurde fortgesetzt

Wie bereits in den vergangenen Jahren fuhren 30 Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs mit zwei Lehrkräften vom 5. Bis 10. Oktober in die südenglische Hafenstadt Hastings. Als „paying guests“ war die Gruppe auch dieses Mal bei Gastfamilien untergebracht.
Das Programm hat Tradition. Bereits auf der Fähre von Calais nach Dover waren die Schüler vom Anblick der weißen Klippen von Dover begeistert.
Nach der ersten Nacht in den Gasthäusern starteten alle am Montag mit dem Bus nach London. Während der Busfahrt gab es jede Menge zu erzählen, denn das Leben in einem englischen Haushalt unterscheidet sich doch etwas vom gewohnten Familienleben daheim. Einen ersten Eindruck von der Millionenmetropole London erhielten die Schüler durch eine zweieinhalbstündige Stadtrundfahrt und –führung. Die Gelegenheit zum Shoppen ergab die ersten Kontakte mit englischsprachigen Bedienungen in den Geschäften und das Aha-Erlebnis, dass man diese doch tatsächlich verstehen konnte. Und wenn der Umgang mit den vielen fremdartigen Münzen nicht so routiniert vonstatten ging, die Erfahrung ergab, dass die Bedienungen geduldig die richtigen Münzen aus dem Kleingeld herausfischten. Mit vielen neuen Eindrücken und unzähligen Schnappschüssen von den Sehenswürdigkeiten fuhren alle am späten Nachmittag zurück in die Küstenstadt.

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Der zweite Ausflugstag in England führte zunächst am Vormittag nach Dover. Das Dover Castle wurde bei Sonnenschein erobert und einer der Türme bestiegen. Die gute Sicht auf die Stadt und den Ärmelkanal mit der gegenüber liegenden französischen Küste faszinierte die Schüler ebenso wie die anschließende Führung in den unterirdischen Gängen der Burg. Zum Nachmittag fuhr die Gruppe nach Canterbury. Der geschichtliche Hintergrund der Kathedrale und ihre Bedeutung als Mutterkirche des anglikanischen Glaubens wurde in einem Film erklärt. Beim Rundgang durch das imposamte Kirchenschiff konnte dann Einiges davon in natura genauer betrachtet werden. Die Stunde Freizeit in Canterburys schöner Altstadt lockte die Schüler in die Souvenirgeschäfte, denn Mitbringsel für die zahlreichen Familienangehörigen daheim waren ein absolutes Muss.


Ist man schon mal für ein paar Tage in England, so darf ein zweiter Tag in London nicht fehlen. Buckingham Palace, Downing Street, Hourse Guards, Piccadilly  Circus, London Eye,… alles möchte man sehen und Vieles hat die Gruppe auch geschafft.
Bevor die Rückreise nach Hause am Donnerstagnachmittag angetreten wurde, blieb noch ein Tag für die Stadt Hastings selbst zum Erkunden. Die einstige Fischerstadt hat neben dem Hastings Castle und den Schmugglerhöhlen auch noch tolle Strandabschnitte zu bieten.
Nach einer Portion Fish and Chips wurde dann das letzte Mal „englische Luft“ geschnappt, bevor es wieder in Richtung Syke ging. Die bewegte See konnte fast niemanden bei der Fährfahrt etwas anhaben und als in Frankreich der Rechtverkehr auf den Straßen wieder da war, ging die Heimreise ganz schnell. Gesund und munter und mit vielen Eindrücken kamen alle 32 Teilnehmer am Freitagmorgen an der Realschule Syke an.

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Fahrt nach Hastings - England

Im Dunkel der Nacht starteten 30 Schüler des 8. Jahrgangs mit den Lehrkräften Frau Früchtenicht und Frau Rehbein am 25.August 2013 vom Busplatz der Realschule Syke zu ihrer Fahrt nach Hastings in England. Die Fähre erreichte die Gruppe am Nachmittag in Calais. Nach 90 Minuten waren die „White cliffs of Dover und das Castle“ zu sehen und England war erreicht. Im Linksverkehr ging es an die Südküste des Landes nach Hastings, wo die Gasteltern ihre Schützlinge gegen 18.30 Uhr Ortszeit in Empfang nahmen.

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Am Montag hieß es dann „hallo London“. Am Tower begann der Spaziergang, welcher rund um das ehrwürdige Gebäude, über die Tower Bridge, entlang der Uferpromenade auf der Südseite der Themse bis zum Shakespeares Globe führte. Dort bestiegen alle ein Schiff und sahen die Highlights von der Wasserperspektive aus. Direkt vor dem Westminster Gebäude endete die Fahrt und es ging entlang der Themse zum Treffpunkt für die dann folgende Stadtrundfahrt. Quer durch Londons Innenstadt an fast allen Sehenswürdigkeiten entlang, ging die Fahrt mit dem Bus. Zum Abschluss des Tages stand Freizeit am „Covent Garden“ an. Dort wurden die ersten Souvenirs gekauft, geshoppt oder einfach nur entspannt die Straßengaukler beobachtet.

 
 
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Für den Dienstag stand Canterbury auf dem Programm. Mit einem Film über die Entstehungsgeschichte bereiteten sich die Schüler auf den Besuch der Kathedrale vor, die im Anschluss in zwei Kleingruppen besucht und durchschritten wurde. Für die Mittagspause in der Fußgängerzone der Stadt gab es eine Stunde Zeit. Dover Castle war das Ziel des Nachmittages, welches bei herrlichem Sonnenschein einen tollen Blick auf die Stadt und die Hafenregion bot. Die weitläufige Anlage wurde umfassend erkundet. Zunächst wurde ein Turm erklommen, danach erfolgte der Abstieg in die Verliese und unterirdischen Gänge. Wie an jedem Abend ging es danach in die Gastfamilien zurück, in denen das Abendessen bereits auf die Schüler wartete.

 
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Noch einmal führte der Weg nach London. Erst ging es zur „Downing Street“, von dort zu den „Horse Guards“ und auf direktem Wege zum „Buckingham Palace“. Rechtzeitig zum Wachwechsel kam die Gruppe dort an und konnte die gesamte Zeremonie mitverfolgen. Das Lunchpaket genossen alle im „Green Park“, wo ein reges Treiben herrschte. Einmal mit der U-Bahn zu fahren, diese Erfahrung wollte die Gruppe unbedingt machen. Also sparten wir uns einen weiten Laufweg und fuhren zur Oxfordstreet. Dort war das Gedränge erheblich, wie alle feststellen mussten. Zu Fuß ging es durch Nebenstraßen zur „Carneby Street“ und von dort zum „Piccadilly Circus“. In dessen Nähe gab es dann die ersehnte Shoppingzeit, wo in den umliegenden Geschäften in aller Ruhe gestöbert wurde. Die Nähe zu „Chinatown“ bedingte schon einen Abstecher dorthin. Auch dieser Tag in London wurde beim „Covent Garden“ beendet. Ein letztes Mal die Londoner Luft schnappen und dann ging es abermals zurück nach Hastings.

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An diesem Abend hieß es schon Koffer packen, denn nach dem Frühstück wurden die Koffer im Bus verstaut. Der Abschied von den Gasteltern stand an. Einigen fiel dieser sichtbar schwer, fühlten sie sich doch wohl in den Familien und hatten einen guten Kontakt aufgebaut. Andere wiederum freuten sich schon sehr auf zu Hause, weil die englischen Gegebenheiten für sie doch gewöhnungsbedürftig waren.

 

Den letzten Tag verbrachten alle in der Stadt Hastings selbst. Immerhin hat sie viel zu bieten. Zunächst ging es zu den Schmugglerhöhlen, welche in einer netten animierten Form für Jugendliche mit ihrer Geschichte präsentiert wurden. Die Ruine vom Castle of Hastings wurde in direkter Folge besichtigt. Ein Film half, um den geschichtlichen Hintergrund zu erfassen. Zum Mittagessen trabten dann alle in den „old town" - Teil der Stadt, denn dort gab es sagenhaft frische fish and chips. Diese Erfahrung durfte nicht fehlen. Ein letzter Spaziergang bis in den „new town" - Teil folgte, wo die letzten Münzen ausgegeben werden konnten.

 

Dann war es soweit, die Gruppe trat ihre Rückreise an. Wie an allen anderen Tagen gab es reichlich Sonnenschein und angenehme Temperaturen um die 24-26 °C. Noch einmal erstrahlten die weißen Klippen der Küste von Dover und die Burg sah im untergehenden Sonnenlicht geheimnisvoll aus. Von der Fähre gab es einen letzten Blick zurück und dann war es wieder da, das Festland. Auf direktem Wege von Frankreich, nach Belgien und durch die Niederlande fuhr der Bus zurück nach Deutschland. Weil die Nachtfahrt so reibungslos verlief, erreichten alle Syke in den frühen Morgenstunden.
Eine schöne Fahrt ging zu Ende.