Basketball AG

RS Syke stellt viertbeste Basketballmannschaft in Niedersachsen

 

Am 20.02.2018 wurde in Scheeßel der JtfO-Basketballlandesentscheid der Mädchen (Wettkampfklasse III) ausgetragen. Das Teilnehmerfeld bestand aus den vier Bezirksmeistern: Gymnasium Große Schule Wolfenbüttel, Gymnasium Eichenschule Scheeßel, Ratsgymnasium Osnabrück und unserer Schule. Der Gewinner des Turniers hat die Ehre das Land Niedersachsen beim Bundesfinale in Berlin vertreten zu dürfen. Bereits im Vorfeld war klar, dass es für unsere neuformierte Basketballmannschaft sehr schwer werden würde, da man sich mit den führenden Stützpunktschulen des Landes messen musste.

Das erste Platzierungsspiel gegen die Eichenschule Scheeßel sollte darüber entscheiden, gegen welche Schule man im Halbfinale antreten musste. Gegen eine eingespielte Mannschaft aus Scheeßel waren unsere Mädchen chancenlos und mussten sich mit 73-8 geschlagen geben.

 

Im Halbfinale sollte man es dann mit dem späteren Landessieger dem Ratsgymnasium Osnabrück zu tun bekommen. Durch eine kompakte Defensivleistung in Verbindung mit einer guten Korbausbeute ließ sich ein 33-66 erzielen. 33 Punkte bedeutete zudem ein neuer Schulrekord.

 

Im Spiel um Platz 3 wollten unsere Mädchen ein besseres Ergebnis als im Platzierungsspiel gegen die Eichenschule Scheeßel erzielen. Durch eine bessere Grundordnung und mehr Zug zum gegnerischen Korb konnte man die Partie (20-64) etwas ausgeglichener gestalten.

 

In den Statistiken zu allen Spielen konnte unsere Schule Achtungserfolge erzielen, denn Fatlinda belegte mit 32 Punkten Platz 5 in der Korbausbeute. Zudem war Ronja eine von drei Spielerinnen, die aus 3m Entfernung zum Korberfolg kam.

 

Obwohl man alle Spiele verloren hat, ist es für unsere Schule eine große Ehre die viertbeste Mannschaft des Landes stellen zu dürfen, denn bisher hatte sich unsere Schule noch nie für einen Landesentscheid qualifizieren können.

 

 

Basketballjungen stellen Punkterekord auf

 

Der römische Philosoph Seneca wurde einst im alten Rom mit den Worten zitiert: „Wer Großes versucht, ist bewundernswert, auch wenn er fällt.“ Dieses Zitat spiegelt sehr gut das Abschneiden unserer Basketballjungen der Wettkampfklasse II beim „Jugend trainiert für Olympia“ Bezirksentscheid in Burgdorf.

Bereits im Vorfeld war für die neuformierte Mannschaft, die sich erst in diesem Schuljahr in der Basketball-AG zusammengefunden hat, klar, dass es bei diesem Turnier nur darum gehen könnte, Spielpraxis zu sammeln. Gerade Wettkampferfahrung lässt sich im Schulbasketball nur schwer sammeln, da es keine Turniere gibt. Aus diesem Grund ist es von enormer Bedeutung jede Möglichkeit zu nutzen, auch wenn man beim JtfO-Bezirksentscheid es gleich mit den Eliteschulen aus Hannover zu tun bekommt, denn es sind im Leben nicht die Erfolge, aus denen der Mensch seine Lehren zieht, sondern die Niederlagen.
Bereits die Anreise am 17.1. sollte unter schlechten Vorzeichen stehen, da es auf der Strecke zu einer Sperrung kam, die zur Folge hatte, dass wir erst eine Stunde später in Burgdorf ankamen und auf Grund unserer Verspätung alle drei Gruppenspiele hintereinander absolvieren mussten. Vor dem Hintergrund, dass unser Kader mit nur acht Schülern eher dünn besetzt war, sah man sich einer echten Mammutaufgabe gegenüber. Die ersten beiden Gruppenspiele gegen das Hannah-Arendt-Gymnasium Barsinghausen und gegen die Käthe-Kollwitz-Schule Hannover sollten mit 59-2 und 45-6 deutlich verloren gehen. Zwar zeigten unsere Jungs auch in diesen Spielen gute Ansätze, aber ließen insgesamt zu viele Korbmöglichkeiten ungenutzt. Das letzte Gruppenspiel gegen das Marion-Dönhoff-Gymnasium Nienburg konnten unsere Jungs deutlich offener gestalten. Mit dem Abpfiff musste man sich zwar auch den Nienburgern mit 36-16 geschlagen geben, konnte aber spielerisch in vielen Teilen der Partie mithalten. Zudem konnte ein neuer Punkterekord aufgestellt werden, da unsere Schule bisher noch nie 16 Punkte in einem Spiel erzielen konnte. Die Körbe für unsere Schule erzielten Erik (6), Florian (3), Sebastian (2) und Jamal (1).
Auch der begleitende Sportlehrer Herr Bültmann zeigte sich optimistisch: „Für ihr erstes Spiel in dieser Formation haben die Jungs vor allem im dritten Spiel eine ansprechende Leistung gezeigt. In Zukunft wollen wir den Punkterekord natürlich noch weiter nach oben schrauben, dann wird es auch nicht mehr lange dauern, bis wir auch im Basketball die ersten Spiele gewinnen werden. Wichtig ist es am Ball zu bleiben, denn wenn man hart arbeitet, kommt der Erfolg irgendwann von allein!“

 

Aller Anfang ist schwer

Der Begründer der olympischen Spiele der Neuzeit Baron Pierre de Coubertin sagte 1895: „Das Wichtigste im Leben ist nicht der Triumph, es ist der Kampf; das Wesentliche ist nicht gesiegt, sondern sich wacker geschlagen zu haben.“ Dieses Zitat beschreibt treffend die gezeigte Leistung der Basketballer der Realschule Syke. Am 6.12.2017 nahm unsere Schule erstmals am Bezirksentscheid der Wettkampf-klasse III (Jungen, 2003-2005) in Stuhr-Brinkum teil.

Neben unseren Jungs waren ebenfalls die KGS Stuhr-Brinkum, das Gymnasium Lehrte und die Käthe-Kollwitz-Schule Hannover gemeldet. Bereits beim Aufwärmen ließ sich erkennen, dass sowohl Stuhr-Brinkum als auch Hannover über einige gute Vereinsbasketballer verfügt. In diesem Teilnehmerfeld war unsere Mannschaft natürlich klarer Außenseiter, da sich der feste Kern der Mannschaft erst in diesem Schuljahr in der Basketball-AG gebildet hatte. Zudem stehen viele unserer Schüler erst am Anfang ihrer Basketballkarriere.

Coach Leon erkannte die Ausgangslage fachmännisch und machte seiner Mannschaft deutlich, dass es bei diesem Turnier nicht darum gehen könne, um den Gruppensieg zu spielen, sondern dass der Spaß und vor allem die Wettkampfpraxis im Vordergrund stehen müsse. Ziel sei es, aus den heutigen Spielen wichtige Erkenntnisse für das zukünftige Training in der Basketball-AG zu gewinnen.

In den Spielen gegen Stuhr-Brinkum und gegen Hannover konnten unsere Jungs vor allem durch ihre Laufbereitschaft und ihre Spielfreude überzeugen. Während der gesamten Spielzeit kämpften unsere Jungs in der Defensive aufopferungsvoll und trugen besonders gegen Stuhr-Brinkum auch einige schöne offensive Spielzüge vor. Dieser gelegentliche Offensivdrang wurde durch Körbe von Lukas, Can und Tim belohnt. Vor allem Tim bewies an der Freiwurflinie ein ruhiges Händchen und verwandelte einen Freiwurf kühl. Trotz immer wieder guter Ansätze mussten sich unsere Jungs dennoch Hannover und Stuhr-Brinkum deutlich geschlagen geben. In der Endabrechnung erreichten unsere Jungs mit einer mutigen Vorstellung den dritten Platz. Coach Leon bewertete die gezeigten Leistung wie folgt: „In der Defensivarbeit haben mich die Jungs heute wirklich überzeugt. Darauf können wir aufbauen! Jetzt gilt es die Trefferquote der Jungs kontinuierlich zu erhöhen, um schöne Spielzüge auch erfolgreich abschließen zu können!“